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Berüfsrückkehrer/-innen-Treffen am 28.03.2019 im Mälzer in Lüneburg

Haben Sie früher einmal in der Altenpflege gearbeitet? Der Job hat ihnen Spaß gemacht. Aufgrund von Familienzeiten, Pflege von Familienangehörigen oder evtl. einer Krankheit haben Sie eine längere Zeit pausiert. Nun aber ist einige Zeit vergangen  und eine Berufsrückkehr würde Sie schon reizen. Wenn da nur nicht immer noch die vielen „aber“ wären:

  • Die Kinder müssen betreut werden
  • Die Arbeitszeiten müssen passen
  • Die Ansprüche an die Qualifikation haben sich in der Zwischenzeit verändert
  • Oder, oder, oder

An dieser Stelle möchte Ihnen die Arbeitsgemeinschaft Pflegeanbieter in Lüneburg (AGPA) gemeinsam mit der Servicestelle für Berufsrückkehr in die Altenpflege ein unverbindliches Angebot machen. Lassen Sie uns reden!

Am 28.03.2019, von 14.00 – 16.30 Uhr führen wir im Mälzer (Heiligengeiststraße 43,
21335 Lüneburg)
ein Berufsrückkehrerinnencafé durch. Nach einem kleinen Vortrag: “Welche Gründe gibt es in die Altenpflege zurückzukehren“, werden Sie sich mit den anwesenden Einrichtungen austauschen können. Ebenso können Sie sich mit anderen Interessierten in angenehmer Atmosphäre bei Kaffee/Tee und Kuchen austauschen. Zudem haben Sie die Möglichkeit mit der Servicestelle für Berufsrückkehr in die Altenpflege in das Gespräch zu kommen. Da die Altenpflege auch für Männer viele Perspektiven bietet, freuen wir uns über Ihre rege Teilnahme.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann geben Sie uns bitte eine kurze Rückmeldung, damit wir den Nachmittag besser planen können. (Servicestelle für Berufsrückkehr in die Altenpflege, 04131 733084 oder per Email: lueneburg@bupnet.de)


Amt für regionale Landesentwicklung
Lüneburg

08.05.2017

Pressemitteilung Nr. 24/2017

Landesbeauftragte Jutta Schiecke überreichte Förderbescheid

BUPNET GmbH, Lüneburg erhält Förderung für Einrichtung einer Servicestelle für Berufsrückkehr in die Altenpflege Nordostniedersachsen

Die BUPNET – Bildung und Projekt Netzwerk GmbH, Lüneburg erhielt aus der Hand von Jutta Schiecke, Landesbeauftragte für die Region Lüneburg, den Förderbescheid für ihr Projekt „Servicestelle für Berufsrückkehr in die Altenpflege Nordostniedersachsen“ in Höhe von rund 205.000 Euro. Die Förderung erfolgt aus der Richtlinie „Soziale Innovation“.

Das Projekt will Berufsrückkehrer/innen den Wiedereinstieg in den Pflegeberuf durch aktive Unterstützung und Beratung erleichtern. Begleitend soll mit einem Forum eine regionale Vernetzung der Pflegebetriebe erreicht werden. Weiterhin soll eine Pflegeausbildung koordiniert werden. Das Projekt hat eine Laufzeit vom 01.04.2017 bis 31.03.2019.

Landesbeauftragte Jutta Schiecke händigte den Förderbescheid im Beisein von Vertretern von Stadt und Landkreis Lüneburg, den Stellen für soziale Innovation sowie der NBank mit den Worten aus: „Das Projekt widmet sich dem Fachkräftemangel im Bereich Pflege und trägt so ganz praktisch dazu bei, die Folgen der demografischen Entwicklung im ländlichen Raum zu gestalten. Die Richtlinie ist gerade für den stark ländlich geprägten Amtsbezirk Lüneburg ein wichtiges Förderinstrument. Sie kann helfen, die Auswirkungen des demografischen Wandels abzufedern, neue Möglichkeiten aufzuzeigen und unsere Region attraktiv zu halten.“

Angesichts einer insgesamt zurückgehenden Einwohnerzahl in den meisten ländlichen Regionen und einer zunehmenden Überalterung der Bevölkerung, ist die hochwertige und flächendeckende Versorgung der Menschen mit Gesundheits- und Sozialdienstleistungen eine echte Herausforderung, so die Landesbeauftragte. Auch dieses Projekt sei ein wichtiger Baustein zur Umsetzung unserer Regionalen Handlungsstrategie für die Region Lüneburg in den Handlungsfeldern Innovation und gesellschaftliche Teilhabe.

Lutz Herzberg, Projektmitarbeiter von der BUPNET GmbH, erklärte das Ziel des Projektes: „Das Projekt soll potentielle Berufsrückkehrer und Berufsrückkehrerinnen zu einer Rückkehr in die Altenpflege motivieren, sie dabei begleiten und gegebenenfalls Barrieren beseitigen. Durch die Verbesserung der Arbeitgeberattraktivität sollen Mitarbeiterbindungen gestärkt und die Gewinnung von neuen Arbeitskräften erleichtert werden“

Dazu ergänzte Projektunterstützerin Wiebke Krohn, Stelle für soziale Innovation des Arbeitgeberverbands Lüneburg-Nordostniedersachsen e.V.: „Attraktive Arbeitsgestaltung, Flexibilität und Vereinbarkeit, ein gutes Betriebsklima und die individuelle, bedarfsorientierte Weiterentwicklung von Mitarbeitern sind Bausteine, um die Arbeit in der Pflegebranche auch für Rückkehrerinnen wieder attraktiv zu machen.“

Die Niedersächsische Landesregierung hat die Richtlinie „Soziale Innovation“ konzipiert. Mit der Richtlinie fördert das Land innovative Ansätze, die zur Lösung sozialer Herausforderungen und zur Deckung lokaler und regionaler Bedarfe beitragen. Der Fördergegenstand ist bewusst sehr weit gefasst, um damit Raum zu schaffen für neue und kreative Projektideen, die möglichst viele Impulse zur Entwicklung der Regionen und des Landes geben. Die Richtlinie trägt dazu bei, dass unser gemeinsamer Lebens- und Wirtschaftsraum und die Arbeitswelt mit vielen sozial innovativen Projekten und Maßnahmen attraktiv und lebenswert gestaltet werden kann. Mit ihrer konsequenten Fokussierung auf den Innovationsaspekt ist die Richtlinie bundesweit einzigartig.